Vakuumhärten
Schon seit 1988 ist das Vakuumhärten fester Bestandteil unseres Programms.
Hochlegierte Stähle erzielen durch Vakuumhärten ein Höchstmaß an Härte und Festigkeit bei geringem Verzug. Austenitische Stähle können lösungsgeglüht werden.
Vakuumhärten findet beispielsweise Anwendung für Schnittstanzwerkzeuge, Formteile, Matrizen, Stempel, Sonderwerkzeuge oder Bauteile für die Raumfahrt und Medizintechnik. Das Vakuumhärten wird durch Speicherprogrammierung und Temperaturmessung/-steuerung am Werkstück präzise und reproduzierbar durchgeführt. Jede Charge beim Vakuumhärten wird dokumentiert und archiviert.
Zur Verfügung stehen:
- Kammerofen 600 x 600 x 900 mm speziell konzipiert für Formplatten, Leisten und andere eckige Werkstücke, Kapazität bis 600 kg,
- Schachtofen 1200 x 800 mm für rund Teile, Aufnahme bis zu 1000 kg Stückgewicht,
- Schachtofen 1200 x 800 mm mit Drehteller für runde Teile, wo es auf geringstem Verzug ankommt z.B. bei dünnwandigen Ringen oder Dichtungen.
Hier ein kleiner Auszug der Stähle/Werkstoffe, die
- zum Vakuumhärten geeignet sind:
1.2379 1.4021 ASP Werkstoffe
1.2436 1.4034 CPM Werkstoffe
1.2767 1.4057 Schnellarbeitsstähle - zum Lösungsglühen geeignet sind:
1.4301
1.4404
1.4542 - sich zum Ausscheidungshärten anbieten:
1.4542
17-4 PH
